Andreas Tschappu – Publikation

Der 1951 in Zug geborene Andreas Tschappu gehört seit 2013 zu den bekanntesten Kunstschaffenden, die in der Kunstwerkstatt an der Lorze KUBEÏS in Cham tätig sind. In den letzten Jahren wurde er vermehrt ausserhalb der Zentralschweiz ausgestellt. Der Verein will eine Monografie des Künstlers herausgegeben und hat mich für den Haupttext angefragt. Mit den Vorstandsmitgliedern Myriam Arnelas und Hans Peter Gnos bereite ich die Publikation vor, die im Sommer 2026 erscheinen soll.

Andreas Tschappu ist in Zug in den 90er-Jahren als «Chäschtlimaa» an Vernissagen und bei Konzerten aufgefallen. In Zigarrenkistchen fabriziert er seine Geschichten, die von Reisen und Begegnungen handeln. Als Zeichner und Maler thematisiert Andreas Tschappu Vorgefundenes aus Zeitschriften und Magazinen. Seine Bildsprache knüpft an keine Tradition an. Er schöpft aus seinen eigenen Gesetzen mit seinen eigenen Mitteln.

Ich habe Andreas Tschappu und seine Arbeit im Rahmen meines Mandats beim Aufbau einer Kunstsammlung für KUBEÏS kennen und schätzen gelernt. Für meinen Text führte ich Interviews mit Schulkameraden, Familienmitgliedern, Reisebegleiterinnen, Sammlern, Kuratoren und Betreuerinnen.